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Der Bunker Valentin wurde unter Zwangsarbeit von 1943 bis Anfang 1945 im Bremer Ortsteil Renkum, direkt an der Weser gelegen, erbaut. Der Bunker wurde als Werft genutzt. Hier sollte der Bau von U-Booten in hochmoderner Sektionsbauweise in Serienfertigung ermöglicht werden. Die einzelnen acht Sektionen wurden an anderen Werftstandorten vorgefertigt und über Wasser, über den „Valentin“, angeliefert. Im Bunker Valentin sollte die Endmontage der U-Boote erfolgen. Der Bunker war eines der größten Rüstungsprojekte des nationalsozialistischen Deutschlands. Die Fläche des Bauwerks umfasst 35.375 m². Seit 2010 wurde das Bauwerk teilweise von der Bundeswehr genutzt. Ein Jahr später wurde der Bunker als Gedenkstätte mit Besucherzentrum ausgebaut und genutzt.


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